Die kath. Landvolkshochschule lädt zu einem Seminar vom 08. Juli bis 09. Juli 2016 zum Thema: "500 Jahre Reformation. Blick auf 2017: Bedeutung für die katholische Kirche!?" ein. Am 31. Oktober 1517 veröffentlicht der Augustinermönch Martin Luther seine Thesen. Daraus erwuchs die Reformation mit einschneidenden Veränderungen für die Kirche und Gesellschaft. 500 Jahre später beleuchten wir aus katholischer Perspektive und in geschwisterlicher Verbundenheit die Bedeutung der Reformation für damals und für heute.
Das Verbindende und das Trennende der Konfessionen war in der Lebensgestaltung vieler konfessionsgemischter Beziehungen spürbar und oft prägend. Entscheidungen waren bzw. sind zu treffen, allein und gemeinsam. Der Alltag ist miteinander zu gestalten. Dabei spielen und spielten Zeit- und Familiengeschichte(n) ebenso eine Rolle wie der Lebensraum und die Weisungen der Kirche oder Unterstützung von Seelsorgern. Was früher undenkbar war - als Bruch mit der Tradition galt - kann heute vielleicht unaufgeregt und "normal" gelebt werden.
In den vergangenen Jahren kam es häufig vor (2001, 2004, 2007, 2010, 2011, 2014), dass die Kirchen des Ostens und die westlichen Kirchen am selben Datum das Osterfest feierten. In diesem Jahr allerdings begehen die Christen das Zentralfest ihres Glaubens weltweit wieder an unterschiedlichen Terminen. Der Grund: Das Osterdatum, das ein beweglicher Festtag ist und in Abhängigkeit von Frühlingsbeginn und Mondzyklus ermittelt wird, unterliegt in den Kirchen des Ostens und Westens unterschiedlicher Berechnungsmethoden.
Am Mittwoch, 6. April 2016, füllt sich das Zelt der Religionen am Markusplatz nach der Winterpause wieder mit Leben. Um 18 Uhr starten die Israelitische Kultusgemeinde, die Evangelische und Katholische Kirche sowie die Türkisch-Islamische Gemeinde mit einem gemeinsamen multireligiösen Gebet in die neue Saison. „Frieden wagen – gerade jetzt!“ ist die Feier überschrieben als Reaktion auf die Attentate und Gewalttaten, die in den vergangenen Monaten die Welt erschüttert haben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu singen, zu beten und ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Kuba - der größte und bevölkerungsreichste Inselstaat der Karibik ist im Jahr 2016 das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Texte, Lieder und Gebete dafür haben über 20 kubanische Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen ausgewählt. Unter dem Titel "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf" erzählen sie von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ihrem Land.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat Domkapitular Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Erzbistum Bamberg gedankt. „Vergelt’s Gott für Ihr segensreiches Wirken“, bekräftigte Schick am Vorabend des Symposiums „Apologie und Glaubensrechenschaft zwischen Konfrontation und Korrelation“ im Bistumshaus St. Otto in Bamberg. Das Symposium findet zu Ehren von Klausnitzer statt, der am 8. Oktober 2015 seinen 65. Geburtstag feierte und am 27. Juni dieses Jahres sein 40. Priesterjubiläum begehen wird.
Unter dem Motto "Berufen, die großen Taten Gottes zu verkünden" aus dem ersten Petrusbrief rufen Christen aus Lettland zum gemeinsamen Zeugnis auf. Sie haben die Texte für die Gebetswoche für die Einheit der Christen im Jahr 2016 vorbereitet. In Lettland gehört jeweils etwa ein Drittel der Bevölkerung den drei Konfessionen protestantisch, katholisch und orthodox an. Die Ökumene lebt dort wesentlich aus der vertrauensvollen Beziehung zwischen den Vertretern der unterschiedlichen Konfessionen und drückt sich in vielen gemeinsamen Initiativen aus.
Vertreter der anglikanischen, katholischen, lutherischen und unierten Kirche waren zur 16. ökumenischen "Coburg-Konferenz" zusammengekommen. Fünf Tage lang waren die Delegationen in der Bundeshauptstadt und in ländlichen Regionen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz unterwegs, um kirchliche Projekte anzusehen und die gemeinsame Herausforderung der Evangelisierung im säkularen Umfeld zu diskutieren.
Auch in diesem Jahr findet wieder die bewährte Aktion "Gott-sei-Dank-Brot" statt. Die an der Aktion teilnehmenden Bäckereien bieten um das Erntedankfest herum ein solches Brot zum Verkauf an und laden damit zum Erntedankfest ein. Die Kirchen- und Pfarrgemeinden werden gebeten, am Erntedankfest oder in der Folgezeit Gottesdienste und Aktionen zusammen mit den örtlichen Bäckereien zu gestalten. In diesem Jahr sind auch die Evangelische Jugend (ELJ), die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) und die Landjugend Bezirk Oberfranken aktiv dabei. Am 14. November 2015 um 18.00 Uhr findet der Abschlussgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Bartholomäus in Pottenstein statt.
Der diesjährige Studientag des Diözesanrates im Erzbistum Bamberg findet in diesem Jahr am Samstag, 17. Oktober 2015, in Zusammenarbeit mit dem Evang.-Luth. Dekanat Bamberg im Stephanshof in Bamberg statt. Das Thema ist: "Schlüsselerlebnisse - Verstehen, warum wir so (geworden) sind, wie wir sind". Eine gemeinsame Entdeckungsreise soll helfen, die jeweiligen konfessionellen Weichenstellungen und die ökumenischen Annäherungen genauer zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu bringen. Warum bin ich so, wie ich bin? Welche Schlüsselerlebnisse haben uns zu unterschiedlichen Glaubensansichten aber auch zu ökumenischen Sprüngen gebracht? Eingeladen sind alle ökumenisch interessierten Laien und Amtsträger der katholischen, evangelischen und anderer christlicher Kirchen.