Seit fast 60 Jahren gibt es diese spirituelle ökumenische Aktion (nicht nur) für junge Menschen in ganz Deutschland. An verschiedenen Orten - auch in unserer Erzdiözese Bamberg - wird (meist) am Freitag (27. März 2015) vor dem Palmsonntag gemeinsam der Bedeutung der Leidensgeschichte des Herrn gedacht. Dabei geht es immer aufs Neue darum, Schmerz und Not, Leid und Tod im Alltag wahrzunehmen und mit dem Geschehen vor fast 2000 Jahren in Verbindung zu bringen. Künstlerisch stehen in diesem Jahr eindrucksvolle Bilder von "Pablo" Holger Hirndorf im Mittelpunkt.
Von Visa, ausgestellt bereits auf dem Balkan, über Sprachförderung und Berufslehre bis zur gezielten Bekämpfung von Schlepperbanden – ganz konkret waren die Forderungen von Erzbischof Dr. Ludwig Schick und der evangelischen Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, die sie gemeinsam vor der Presse in Bayreuth präsentierten. Vorausgegangen war ein Delegationstreffen, bei dem man sich alle zwei Jahre über die kirchliche Entwicklung informiert, gemeinsame Herausforderungen und Projekte bespricht.
Die Ökumenische Bibelwoche feiert ihren 80. Geburtstag und ist damit eine der ältesten Bibellesebewegungen im deutschsprachigen Raum. Seit mehr als 50 Jahren beteiligen sich an der ursprünglich evangelischen Initiative auch zahlreiche Gemeinden anderer Konfessionen. Seit rund 25 Jahren wird die Bibelwoche als Ökumenische Bibelwoche durchgeführt.
Die "Gebetswoche für die Einheit der Christen" gehört traditionell vielerorts zum kirchlichen Jahresablauf. Durchgeführt wird sie jedes Jahr im Januar (18. bis 25. Januar 2015) oder in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten (14. Mai bis 24. Mai 2015) oder auch an einem anderen von den örtlichen Gemeinden vereinbarten Termin. Die diesjährige ökumenische Gebetswoche wurde in Zusammenarbeit mit einer brasilianischen Gruppe vorbereitet. Als Textgrundlage dient die Geschichte von Jesus und der Samariterin am Jakobsbrunnen im 4. Kapitel des Johannesevangeliums.
"Angenommen" lautet der diesjährige Titel. In der Zusammenarbeit der Diözesanstelle Berufe der Kirche mit dem Referat Spiritualität im Erzbistum Bamberg und dem Evangelischen Kirchenkreis Bayreuth sind die ökumenischen Alltagsexerzitien, das dazugehörige Exerzitienbuch und die CD's erstellt worden. Blicken Sie auf Ihr Leben, wo und von wem Sie sich angenommen fühlen. Spielen Sie mit einem "Mal angenommen, dass..." Mögliches und Unmögliches im Leben und im Glauben durch.
Manche wissen Bescheid, andere sind irritiert: Die Westkirche feiert Weihnachten am 25. Dezember, der christliche Osten mehrheitlich am 6. Januar. Zwei verschiedene Traditionen mit unterschiedlichen Akzenten bezeugen das eine Geheimnis des Glaubens. Dazu haben die Katholische Bischofskonferenz (DBK) und die Orthodoxe Bischofskonferenz Deutschlands (OBKD) ein (weiteres) gemeinsames Dokument mit dem Titel "Weihnachten - die Feier der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus" herausgegeben.
Zum Themenjahr 2015 "Reformation in Bild und Bibel" der Lutherdekade hat der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Bayreuth ein beachtliches und sehenswertes Kunst- und Spiritualitätsprojekt gestartet: 12 [W]Orte. Von November 2014 bis Oktober 2015 werden in 12 Kirchengemeinden je ein Bibelwort und ein deutendes Kunstwerk vorgestellt und auf vielfältige Weise ins Gespräch gebracht. Es lohnt sich, diese [W]Orte aufzusuchen und sich inspirieren zu lassen. Ein weiteres Projekt wurde in Marktredwitz initiiert: Die "Große Krippe", vom Künstler Martin Burchard entworfen, will das Wunder der Geburt Jesu Christi durch die Zeiten für die Menschen von heute ins Bild setzen: mit 2014 Kanthölzer.
Der Studiennachmittag am 21. November 2014 und der ökumenische Gottesdienst zur Feier des 50jährigen Jubiläums des Ökumenismusdekretes "Unitatis redintegratio" hat für viele eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Wir möchten deshalb auf einen Artikel im "Heinrichsblatt" vom 30. November 2014 und auf einen kleinen Filmbeitrag für "Kirche in Bayern" hinweisen.
Erzbischof Ludwig Schick hat dem neuen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, in einem Brief zur Wahl gratuliert. „Mit Freude nehme ich an diesem Ereignis teil und gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrer Wahl.“ Schick betont, er wolle Schuster nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft verbunden sein und freue sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Zum 50. Jahrestag des Ökumenismusdekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils fand im Bamberger Dom nicht nur ein ökumenischer Gottesdienst statt. Im Dompfarrheim befassten sich mehrere Arbeitsgruppen mit der Ökumene vor Ort und stellten fest, welche Ziele bereits erreicht sind und wo noch mehr ökumenisches Miteinander möglich ist.