Bamberg. (bbk) Mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst im Bamberger Dom wird am Freitag, 21. November um 19 Uhr, an die Verabschiedung des Ökumenismus-Dekrets beim Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren erinnert. Führende Geistliche von fünf christlichen Konfessionen und viele andere Gäste haben ihre Teilnahme zugesagt.
Bamberg. (bbk) Mit Trauer und Betroffenheit hat Erzbischof Ludwig Schick auf den plötzlichen Tod von Helmut Täuber reagiert. Der langjährige Vorsitzende des Diözesan-Sachausschusses Ökumene ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Der frühere Mediziner war außerdem Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes und Bamberger Delegierter für den bundesweiten Dialogprozess in der katholischen Kirche. Zudem engagierte er sich in der Hospiz-Bewegung.
Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich die katholische Kirche unumkehrbar für den ökumenischen Weg entschieden. Dies hat sich in vielen Konzilsdokumenten gezeigt. Die Verabschiedung und feierliche Verkündigung des Dekrets über den Ökumenismus ("Unitatis redintegratio") jährt sich am 21. November 2014 zum 50. Mal.
Am 21. November 1964 wurde beim Zweiten Vatikanischen Konzil das Ökumenismusdekret "Unitatis redintegratio" (UR) mit großer Zustimmung verabschiedet. Darin betont die katholische Kirche die Notwendigkeit zur Ökumene und skizzierte ihren Standpunkt sowie ihr Verhältnis zu den anderen christlichen Kirchen. Zu diesem Anlass gibt es regionale Studientage "UR on tour!", einen Studiennachmittag am 21. November 2014 im Dompfarrheim von 13.30 bis 18.30 Uhr und den Gottesdienst um 19.00 Uhr im Bamberger Dom mit Erzbischof Dr. Schick, Regionalbischöfin Dr. Greiner, Metropolit Dr. Joanta und Superintendent Rieker. Nähere Informationen können Sie auf dieser Seite rechts im "Kasten: 50 Jahre Ökumenismusdekret "Unitatis redintegratio" einsehen.
Die markanten arabischen Gesänge eines Imam klingen in den Ohren, ein lauer Wind lässt das Laub rascheln – bei geschlossenen Augen könnte man sich fast im Orient wähnen. Und das mitten in Bamberg. Die geöffneten Augen sehen ein großes buntes Zelt mitten auf dem Markusplatz. Vertreter der verschiedenen Religionen feiern gemeinsam ein multireligiöses Gebet. Muslime, Juden, Christen – Bamberger mit ganz verschiedenen religiösen Hintergründen kamen am Sonntagabend zur Eröffnung des gemeinsamen Zelts der Religionen am Markusplatz. Der Platz im Zelt reichte nicht aus, und so standen die Menschen auf dem gesamten Platz im Schatten der Bäume und folgten dem multireligiösen Gebet und den Gesängen der verschiedenen Religionsgemeinschaften.
Bamberg. (bbk) Der Metropolit der Orthodoxen Kirche von Antiochien in Deutschland und Mitteleuropa, Isaak Barakat, hat den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick besucht. Themen eines Gesprächs im Bamberger Bischofshaus waren am Dienstag der Krieg und die Flüchtlingssituation in Syrien sowie die Lage im Libanon, in Jordanien und der Türkei. Metropolit Isaak wünschte sich von der Regierung und der Kirche in Deutschland mehr finanzielle Unterstützung und seelsorgliche Hilfe für die Christen, die aus Syrien nach Deutschland fliehen oder als Asylbewerber hier aufgenommen werden.
Papst Franziskus hat um Gebet für das Gelingen seiner Reise ins Heilige Land gebeten. Die dreitägige Visite habe "eine ausschließlich religiöse Bedeutung", so der Papst bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz: "Es geht in erster Linie darum, meinen Bruder Bartholomaios I. anlässlich der 50-Jahre-Feier des Treffens von Papst Paul VI. mit dem Patriarchen Athenagoras zu treffen. Die Apostel Petrus und Andreas treffen sich somit ein weiteres Mal und das ist sehr schön. Der zweite Grund meiner Reise ist es, für den Frieden in jenem Land zu beten, das so viel leidet. Ich bitte euch, für diese Reise zu beten."
Seit mehr als 20 Jahren setzen die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland mit der "Woche für das Leben" einen wichtigen Akzent zur bewussten Wahrnehmung des Wertes und der Würde des menschlichen Lebens. Mit je neuen Aspekten wird dabei auf die vielfältigen Gefährdungen des menschlichen Lebens hingewiesen. Außerdem sollen die Menschen in Kirche und Gesellschaft für die Schutzwürdigkeit und die Schutzbedürftigkeit menschlichen Lebens in allen Phasen sensibilisiert werden.
Seit über 30 Jahren verbindet die Städte Bamberg und Chichester eine ökumenische Freundschaft, die auch und besonders die Chormusik an den beiden Kathedralen betrifft. Anfang März machte sich die Bamberger Domkantorei auf in den Süden Englands, nicht zuletzt, um die Partnerdiözese zu besuchen und mit dem Chichester Cathedral Choir zu musizieren.