Dieses Jahr konnte leider der internationale ökumenische Gottesdienst am 1. Advent in Nürnberg St. Lorenz nicht stattfinden. Um trotzdem ein ökumenisches Zeichen zu setzen, haben sich die Gemeinden zu einem ökumenischen Adventskalender zusammen getan. Sie finden jeden Tag den Beitrag zu einer christlichen Gemeinde unter: www.ack-adventskalender.de.
Erzbischof Ludwig Schick hat der Präsidentin der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Annekathrin Preidel, zu ihrer Wiederwahl gratuliert und für ihre weitere Amtszeit seine Segenswünsche übermittelt.
Alljährlich im September laden die christlichen Kirchen zu einem „Ökumenischen Tag des Gebetes für die Bewahrung der Schöpfung“ ein. Die Fürbitten, die Subregens Fleischmann geschrieben hat, beziehen sich auf das monatliche Gebetsanliegen des Papstes und können persönlich oder in einem Gottesdienst gesprochen werden.
Über viele Jahre war Canon Tim Schofield, der in der anglikanischen Diözese Chichester und an der Kathedrale in Chichester als Precentor u. a. für die Liturgie und Musik verantwortlich war, ein guter Freund in der Ökumene und Ansprechpartner für die "Ökumenische Vierer-Partnerschaft" von Chichester - Bamberg - Bayreuth - Berlin.
Bamberg/Bayreuth. Die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner und der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl beteiligen sich an der überkonfessionellen Gebetsinitiative „Gemeinsam vor Pfingsten“. Bei dem Gebet, das am Donnerstag, 28. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr aus einer Reihe von Kirchen live übertragen wird, sind die beiden mit einer Einblendung aus dem Bamberger Dom dabei.
Heute ist es kaum mehr vorstellbar, dass es - in der Familie, beim Traugespräch oder in der Vorbereitung der Ehefeierlichkeiten - ein größeres Problem sein könnte, wenn zum Beispiel eine katholische Frau einen evangelischen Mann kirchlich heiraten möchte. Das war nicht immer so.
Die ACK in Bayern beschäftigte sich auf der jährlichen Delegiertenkonferenz vom 31. Januar bis 01. Februar 2020 in Augsburg mit dem Thema "Bewahrung der Schöpfung". Dabei wurde in Erinnerung gerufen, dass die Bewahrung der Schöpfung von den Christen seit jeher als Auftrag gesehen wurde. Heutzutage wird sie jedoch aktuell und brisant als globale Herausforderung mit dringendem Handlungsbedarf betrachtet.
Der zentrale ökumenische Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen findet jährlich in wechselnden Städten statt. In diesem Jahr wird er von der ACK Deutschland zusammen mit der ACK Niedersachsen und der ACK Hannover gestaltet. Weltweit wird die Gebetswoche vom Ökumenischen Rat der Kirchen und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen getragen. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen weist darauf hin, dass es Aufgabe von Christinnen und Christen ist, für Notleidende und Hilfesuchende da zu sein und Menschen in der Fremde eine Heimat zu geben. Sie wird weltweit jedes Jahr vom 18. bis 25. Januar oder zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert. Das diesjährige Motto der Gebetswoche lautet: "Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich", das einer Erzählung der Apostelgeschichte im Neuen Testament entnommen ist: Es bezieht sich auf die Geschichte des Schiffbruchs des Apostels Paulus und seiner Begleiter vor der Insel Malta und die ihnen entgegengebrachte Gastfreundschaft (Apostelgeschichte 28,2).
Auch 2020 wird es wieder ein spirituelles Angebot im Format von „Ökumenischen Alltagsexerzitien“ geben. Das Motto lautet „alles umsonst“ und lädt ein, Gott in den Geschehnissen des eigenen Lebens neu zu entdecken und mehr wahrzunehmen. Dies kann während der Fastenzeit oder in einem anderen Zeitraum, alleine oder in Gruppen gesehen.
Vom 10. bis zum 14. Oktober 2019 fand in Chichester (in England) eine ökumenische Konferenz mit anglikanischen, evangelischen und katholischen Kirchenvertretern aus Bamberg, Bayreuth, Berlin und Chichester statt. Diskutiert wurden anhand der Schriften und Gesprächsbeiträge des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer und des anglikanischen Bischof George Bell von Chichester, die miteinander befreundet waren, mögliche heutige Reaktionen der christlichen Kirchen in Deutschland und in England auf die Zunahme rechtspopulistischer Strömungen in der Gesellschaft, aber auch in den Kirchen.